Der Denkfehler, der mich Jahre gekostet hat: Einkommen aufbauen statt Einkommen erzeugen
Zitat von Affiliateinsider am Juli 31, 2026, 8:45 p.m. UhrIch schreibe das hier rein, weil es bei mir eine echte Umstellung im Kopf war und ich glaube, dass viele in diesem Umfeld denselben blinden Fleck haben. Es geht um den Unterschied zwischen Geld verdienen und Vermögen aufbauen. Klingt nach Kalenderspruch, hat bei mir aber tatsächlich etwas verändert.
Unsere ganze Denkweise ist auf Erzeugung ausgerichtet. Mehr Traffic erzeugt mehr Klicks, mehr Klicks erzeugen mehr Umsatz. Jeder Euro, der reinkommt, ist das Ergebnis von etwas, das ich vorher gebaut oder bezahlt habe. Sobald ich aufhöre, hört auch das auf. Bei den meisten hier dauert das ein paar Monate, nicht Jahre.
Der andere Modus funktioniert umgekehrt. Man kauft etwas, das aus sich heraus etwas abwirft, und tut danach möglichst wenig. Die Arbeit steckt komplett in der Auswahl und im Aushalten. Für Leute wie uns ist das ziemlich unnatürlich, weil Nichtstun in unserem Geschäft ein Fehler ist.
Mir ist das erst aufgefallen, als ich meine eigenen Zahlen über vier Jahre nebeneinandergelegt habe. Der Umsatz war ordentlich gewachsen, mein tatsächliches Vermögen kaum. Alles war wieder ins Geschäft geflossen oder in bessere Ausstattung, was sich damals wie eine Investition anfühlte und es teilweise auch war. Nur eben ohne Bestand.
Ich habe deshalb angefangen, einen festen Anteil aus jedem Auszahlungsmonat in Dividendenwerte zu stecken. Nicht weil das die höchste Rendite verspricht, sondern weil ich damit ein Einkommen aufbaue, das nicht von meiner Arbeit abhängt.
Die Methode dafür habe ich mir mit der Dividenden Strategie Masterclass von Andreas Hollmotz angeeignet, der als Dividenden Backpacker unterwegs ist. Der Kurs führt durch Auswahl, Bewertung und Zeitpunkte. Elf Module, mehr als 65 Lektionen, über elf Stunden Videomaterial. Dazu Newsroom-Zugang für später ergänztes Material und eine einmalige Zahlung ohne laufende Kosten. Nach Angaben des Anbieters gab es bislang über 700 Teilnehmer.
Der Abschnitt, der mich am meisten gekostet hat im Sinne von Umdenken, war der zur Geduld. Es wird dort recht deutlich gesagt, dass die ersten Jahre unspektakulär aussehen und dass genau in diesen Jahren die meisten aufhören. Wer aus dem Performance-Marketing kommt, ist auf schnelle Rückmeldung trainiert. Hier bekommt man vier Jahre lang kaum Rückmeldung, und das muss man wissen, bevor man anfängt.
Was ich inhaltlich am nützlichsten fand: die Prüfung, ob eine Ausschüttung tragfähig ist. Also nicht wie hoch sie ist, sondern ob das Unternehmen sie aus dem laufenden Geschäft zahlen kann. Das ist dieselbe Logik, mit der wir Partnerprogramme beurteilen sollten, und ich hatte sie bei Aktien nie angewendet.
Zur Ehrlichkeit gehört: Es kann schiefgehen. Kurse können über längere Strecken deutlich nachgeben. Eine Dividende ist keine Zusage, sondern eine jährliche Entscheidung, und in Krisen wird gekürzt. Wer Geld anlegt, das er in zwei Jahren braucht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zum schlechtesten Zeitpunkt verkaufen müssen.
Wer die Inhalte anschauen will, kann alle Kapitel beim Anbieter durchsehen. Wer das ohne Partnerlink machen möchte, sucht schlicht den Kursnamen.
Was ich heute anders machen würde: Ich hätte viel früher angefangen, auch mit kleinen Beträgen. Ich habe jahrelang gewartet, bis genug zusammen ist, um sinnvoll einzusteigen. Diese Schwelle habe ich mir selbst gesetzt, und sie hat mich Jahre gekostet, in denen ich hätte lernen können.
Zweite Sache, die mir geholfen hat: Ich rechne meine Geschäftszahlen und dieses Depot getrennt. Solange ich beides zusammen betrachtet habe, sahen die Depotbeträge lächerlich klein aus und ich habe sie nicht ernst genommen. Getrennt betrachtet sehe ich eine Entwicklung.
Was mir beim Umdenken zusätzlich geholfen hat, war eine simple Rechnung: Ich habe aufgeschrieben, wie viel Umsatz ich in fünf Jahren gemacht habe und wie viel davon heute noch existiert. Diese Zahl nebeneinander zu sehen war unangenehm genug, dass ich etwas geändert habe. Vorher hatte ich mich immer nur an den guten Monatszahlen orientiert.
Wie ist das bei euch? Baut ihr neben dem laufenden Geschäft etwas auf, das unabhängig davon existiert? Und ab welchem Betrag habt ihr angefangen, oder wartet ihr auch noch auf einen guten Zeitpunkt?
Ich schreibe das hier rein, weil es bei mir eine echte Umstellung im Kopf war und ich glaube, dass viele in diesem Umfeld denselben blinden Fleck haben. Es geht um den Unterschied zwischen Geld verdienen und Vermögen aufbauen. Klingt nach Kalenderspruch, hat bei mir aber tatsächlich etwas verändert.
Unsere ganze Denkweise ist auf Erzeugung ausgerichtet. Mehr Traffic erzeugt mehr Klicks, mehr Klicks erzeugen mehr Umsatz. Jeder Euro, der reinkommt, ist das Ergebnis von etwas, das ich vorher gebaut oder bezahlt habe. Sobald ich aufhöre, hört auch das auf. Bei den meisten hier dauert das ein paar Monate, nicht Jahre.
Der andere Modus funktioniert umgekehrt. Man kauft etwas, das aus sich heraus etwas abwirft, und tut danach möglichst wenig. Die Arbeit steckt komplett in der Auswahl und im Aushalten. Für Leute wie uns ist das ziemlich unnatürlich, weil Nichtstun in unserem Geschäft ein Fehler ist.
Mir ist das erst aufgefallen, als ich meine eigenen Zahlen über vier Jahre nebeneinandergelegt habe. Der Umsatz war ordentlich gewachsen, mein tatsächliches Vermögen kaum. Alles war wieder ins Geschäft geflossen oder in bessere Ausstattung, was sich damals wie eine Investition anfühlte und es teilweise auch war. Nur eben ohne Bestand.
Ich habe deshalb angefangen, einen festen Anteil aus jedem Auszahlungsmonat in Dividendenwerte zu stecken. Nicht weil das die höchste Rendite verspricht, sondern weil ich damit ein Einkommen aufbaue, das nicht von meiner Arbeit abhängt.
Die Methode dafür habe ich mir mit der Dividenden Strategie Masterclass von Andreas Hollmotz angeeignet, der als Dividenden Backpacker unterwegs ist. Der Kurs führt durch Auswahl, Bewertung und Zeitpunkte. Elf Module, mehr als 65 Lektionen, über elf Stunden Videomaterial. Dazu Newsroom-Zugang für später ergänztes Material und eine einmalige Zahlung ohne laufende Kosten. Nach Angaben des Anbieters gab es bislang über 700 Teilnehmer.
Der Abschnitt, der mich am meisten gekostet hat im Sinne von Umdenken, war der zur Geduld. Es wird dort recht deutlich gesagt, dass die ersten Jahre unspektakulär aussehen und dass genau in diesen Jahren die meisten aufhören. Wer aus dem Performance-Marketing kommt, ist auf schnelle Rückmeldung trainiert. Hier bekommt man vier Jahre lang kaum Rückmeldung, und das muss man wissen, bevor man anfängt.
Was ich inhaltlich am nützlichsten fand: die Prüfung, ob eine Ausschüttung tragfähig ist. Also nicht wie hoch sie ist, sondern ob das Unternehmen sie aus dem laufenden Geschäft zahlen kann. Das ist dieselbe Logik, mit der wir Partnerprogramme beurteilen sollten, und ich hatte sie bei Aktien nie angewendet.
Zur Ehrlichkeit gehört: Es kann schiefgehen. Kurse können über längere Strecken deutlich nachgeben. Eine Dividende ist keine Zusage, sondern eine jährliche Entscheidung, und in Krisen wird gekürzt. Wer Geld anlegt, das er in zwei Jahren braucht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zum schlechtesten Zeitpunkt verkaufen müssen.
Wer die Inhalte anschauen will, kann alle Kapitel beim Anbieter durchsehen. Wer das ohne Partnerlink machen möchte, sucht schlicht den Kursnamen.
Was ich heute anders machen würde: Ich hätte viel früher angefangen, auch mit kleinen Beträgen. Ich habe jahrelang gewartet, bis genug zusammen ist, um sinnvoll einzusteigen. Diese Schwelle habe ich mir selbst gesetzt, und sie hat mich Jahre gekostet, in denen ich hätte lernen können.
Zweite Sache, die mir geholfen hat: Ich rechne meine Geschäftszahlen und dieses Depot getrennt. Solange ich beides zusammen betrachtet habe, sahen die Depotbeträge lächerlich klein aus und ich habe sie nicht ernst genommen. Getrennt betrachtet sehe ich eine Entwicklung.
Was mir beim Umdenken zusätzlich geholfen hat, war eine simple Rechnung: Ich habe aufgeschrieben, wie viel Umsatz ich in fünf Jahren gemacht habe und wie viel davon heute noch existiert. Diese Zahl nebeneinander zu sehen war unangenehm genug, dass ich etwas geändert habe. Vorher hatte ich mich immer nur an den guten Monatszahlen orientiert.
Wie ist das bei euch? Baut ihr neben dem laufenden Geschäft etwas auf, das unabhängig davon existiert? Und ab welchem Betrag habt ihr angefangen, oder wartet ihr auch noch auf einen guten Zeitpunkt?